Mitteilungen aus dem Bezirk

Mit Wasserstellen im Garten den tierischen Durst löschen

Auf Sauberkeit bei Trink- und Badestellen für Vögel & Co. achten

badende Amsel - Foto: NABU/Miriam Link
badende Amsel - Foto: NABU/Miriam Link

30.07.2020 – In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen wieder und damit der Bedarf nach einer Erfrischung – auch bei den Tieren. Das perfekte Badewetter nutzen Amsel, Spatz und Co. gerne für eine Planschpartie und zum Trinken aus Wasserbecken, Pfützen oder am flachen Teil des Gartenteichs. Gefragt ist Wasser auch bei Insekten, Eidechsen und anderen Tieren.

 

„An heißen Tagen trocknen natürliche Wasserstellen, wie Pfützen und Gräben, aus. Dann wird den Tieren bereits geholfen, wenn auf dem Balkon oder im Garten künstliche Wasserstellen, wie Vogeltränken oder Wasserschalen, angeboten werden. Jedoch gibt es hierbei ein paar Dinge zu beachten, um kleinere Tiere vor dem Ertrinken zu bewahren oder die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern“, erläutert Leiterin Annette da Luz Correia vom NABU-Bezirk Heilbronn-Hohenlohe.

 

Nur sauberes Wasser hilft den Vögeln im Garten

Das Wasser in einer Wassertränke muss täglich ausgetauscht und die Tränke täglich gereinigt werden. Für die Reinigung von Tränken reicht eine Bürste und kochendes Wasser aus. Alternativ können zwei Wasserschalen abwechselnd benutzt werden. Nach 24 Stunden in der Sonne sind die meisten kritischen Krankheitserreger unschädlich. Außerdem wird durch die Reinigung und den Wasserwechsel verhindert, dass sich Stechmücken vermehren. „Sobald jedoch an Wassertränken kranke oder tote Vögel vorgefunden werden, muss das Wasserangebot für zumindest mehrere Wochen eingestellt werden“, warnt NABU-Bezirksleiterin Annette da Luz Correia.

 

Auch der richtige Platz für eine Vogeltränke ist wichtig. Vögel sind beim Baden sehr abgelenkt. Damit sie nicht zu leichter Beute für anschleichende Katzen werden, sollte die Badestelle für sie gut einsehbar sein. In nahe Büsche und Bäume können sie sich bei Gefahr schnell flüchten. Ideal sind Vogeltränken mit unterschiedlichen Tiefen zwischen 2,5 cm und 10 cm für verschiedene Arten. Ein rauer Boden bietet den Vögeln genügend Halt. Ein einfacher Blumentopf-Untersetzer ist ebenfalls geeignet.

 

Durstige Insekten vor dem Ertrinken schützen

Damit kleinere Tiere in Teichen mit Steilufern, Regenwassertonnen und an Wasserstellen nicht ertrinken, sind Ausstiegshilfen unerlässlich. Eine Insektentränke auf dem Balkon oder im Garten wird gern von Wild- und Honigbienen zum Wasserholen genutzt. Das Wasser wird als Durstlöscher, zum Kühlen des Bienenstocks, bei der Verarbeitung des Pollens und zum Bau der Nester benötigt. Die Gefahr des Ertrinkens kann die Insekten an der Wasseraufnahme hindern. Für eine gefahrenlose Landung im Wasser sorgen Steine oder ein Stückchen Holz in Wasserschale oder Teich. Regensammelgefäße mit steilen Wänden sollten sicher abgedeckt werden, auch um Stechmücken einzudämmen. Größere Wassertröge können mit einem Holzstock oder Brettchen als Rettungsfloß ausgestattet werden.


Amsel, Drossel, Fink und Star - die Stunde der Gartenvögel ist wieder da

NABU ruft am Muttertagswochenende zur Vogelzählung auf

Vögelzählung - Foto: NABU/S. Hennings
Vögelzählung - Foto: NABU/S. Hennings

29.04.2020 – Vom 8. bis 10. Mai findet deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Die NABU-Bezirksgeschäftsstelle Heilbronn-Hohenlohe ruft dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. „Weil der NABU aktuell Corona-bedingt keine Vogelexkursionen anbieten kann, bleiben wir alle zuhause und beobachten von Fenster und Balkon aus, auf der Terrasse oder im Garten die Vögel“, sagt NABU-Bezirksleiterin Annette Correia.

 

In diesem Jahr erwarten die Ornithologen des NABU die neuen Gartenvogeldaten mit besonderer Spannung und Sorge. „Eine der häufigsten und beliebtesten Arten, die Blaumeise, ist derzeit in Teilen der Republik aufgrund eines Bakteriums namens Suttonella ornithocola bedroht, welches eine für die kleinen Vögel tödliche Lungenentzündung auslöst“, so Correia. Die Zählung im Mai wird Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen widerspiegelt.

 

Viele Menschen haben in den letzten Wochen während der Ausgangsbeschränkungen den Wert der Natur direkt vor ihrer Haustür wieder neu schätzen gelernt. „Wir hoffen, dass sich dies in einer besonders regen Beteiligung an der Vogelzählung niederschlägt“, so Correia. Im vergangenen Jahr hatten im Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie im Hohenlohekreis insgesamt 430 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht. Sie meldeten über 8200 Vögel aus fast 270 Gärten. Je mehr Menschen teilnehmen, umso aussagekräftiger sind die gewonnenen Ergebnisse.

 

Und so funktioniert es:

Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 18. Mai.

 

Zählhilfe und Meldebogen unter: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/mitmachen/index.html


Werbeaktion von Tür zu Tür startete am 09.03.2020

Vorsitzende Britta Böhringer-Retter vom NABU Heilbronn und Umgebung e. V. mit dem Werbeteam - Foto: NABU
Vorsitzende Britta Böhringer-Retter vom NABU Heilbronn und Umgebung e. V. mit dem Werbeteam - Foto: NABU

10.03.2020 - Der Natur- und Artenschutz braucht dringend Unterstützung. Davon ist der NABU Heilbronn und Umgebung e. V. überzeugt. Daher startete er am 9. März eine Werbeaktion, um noch mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern.

 

Zurzeit ist ein „Werbeteam“ für den NABU im Stadtkreis Heilbronn sowie in den Gemeinden Abstatt, Flein, Ilsfeld, Talheim und Untergruppenbach unterwegs. Das Team besteht aus jungen Menschen, die sich bei einer vom NABU beauftragten Agentur beworben haben, um für eine gemeinnützige Organisati-on Mitglieder zu gewinnen. Die Werber/-innen sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mit-geführten Werberausweis erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.

Aktualisierung 16.03.20: Die NABU-Werbeaktion bei der NABU-Gruppe Heilbronn und Umgebung e. V. wurde aufgrund der aktuellen Corona-Situation eingestellt.


Der NABU im Stadt- und Landkreis Heilbronn sucht weitere Unterstützer

Mitgliederwerbung bei den NABU-Gruppen Östlicher Kraichau e. V. und Bad Friedrichshall und Umgebung e. V.

Werbeteam mit Adrienne Schmezer, Vorsitzende des NABU Östlicher Kraichgau e. V. - Foto: NABU
Werbeteam mit Adrienne Schmezer, Vorsitzende des NABU Östlicher Kraichgau e. V. - Foto: NABU

15.01.2020 - Der Natur- und Artenschutz braucht dringend Unterstützung. Davon ist der NABU Östlicher Kraichgau e. V. und der NABU Bad Friedrichshall und Umgebung e. V. überzeugt. Daher läuft die NABU-Mitgliederwerbeaktion seit 7. Januar 2020 in den Gebieten der beiden Gruppen, um noch mehr Menschen für den Naturschutz zu begeistern.

Das Werbeteam besteht aus Studierenden, die sich bei einer vom NABU beauftragten Agentur beworben haben, um für eine gemeinnützige Organisation Mitglieder zu gewinnen. Die Studierenden sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mitgeführten Werberausweis erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.


NABU demonstrierte beim Klimastreik für mehr Klima- und Artenschutz

03.12.2019 - Am 29. November haben wir uns am "Globalen Klimastreik" in Heilbronn beteiligt. Los ging`s am Bollwerksturm, wo wir uns mit  weiteren Vertretern von Verbänden und Organisationen versammelten und gemeinsam den Kundgebungen der "Fridays und Parents for Future" lauschten. Bei einer Tasse Punsch gab es Gelegenheit für  interessante Gespräche. Neben Schülern aus dem Stadt- und Landkreis waren auch viele Eltern und Großeltern gekommen. Mit Worten und selbst gebastelten Plakaten machten sie auf die drohende Erderwärmung und den persönlichen CO2-Fußabdruck aufmerksam. Auf dem Schild einer Jugendlichen war eine traurige "Biene Maja" zu sehen. Für uns als Engagierte im Artenschutz ist das eine besonders schmerzliche Mahnung, wie sehr unser Lebensstil und der Klimawandel unserer Insektenwelt zu schaffen macht. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Tieren und heimischen Lebensräumen eine Stimme geben, die Schülerinnen und Schüler unterstützen und mit unseren vielen Naturschutz-Projekten den jungen Menschen Mut machen.

 

Bemerkenswert war auch, dass der ein und andere NABU-Aktive seine Mittagspause nutzte, um uns beim anschließenden Protestmarsch in der Innenstadt aufzuspüren und ein Stück mitzulaufen. Wie praktisch, dass wir in unseren blauen NABU-Jacken gut zu erkennen waren, denn immerhin nahmen um die 600 Klimaschützer an der Veranstaltung teil. Auch unser Werbeteam, welches aus engagierten Studierenden besteht, besuchte die Demo.

 

Text: Alice Ehlich


NABU sucht weitere Unterstützer im Stadt- und Landkreis Heilbronn

Auftakttreffen mit Werber/-innen in Kleingartach - Foto: NABU/Markus Pagel
Auftakttreffen mit Werber/-innen in Kleingartach - Foto: NABU/Markus Pagel

18.11.19 - Der NABU wirbt ab dem 18. November 2019 im Stadt- und Landkreis Heilbronn von Haus zu Haus für mehr Mitglieder. Begonnen wird bei den NABU-Gruppen Eppingen-Elsenz und Schwaigern. Elf Studenten werden unterwegs sein, um Unterstützer für den NABU zu suchen. Die Studierenden sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mitgeführten Werberausweis erkennbar.

 

Der NABU ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Arbeit für Natur und Umwelt zum großen Teil aus Mitgliedsbeiträgen finanziert. Bei unserer Aktion handelt es sich um Information über die NABU-Arbeit und Werbung von Fördermitgliedern. Es wird kein Bargeld angenommen.

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18.11.2019 Pressemitteilung - NABU sucht weitere Unterstützer im Stadt- und Landkreis Heilbronn
2019-11-11 PM Start der Tür-zu-Tür-Werbu
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